Her mit der schönen Stadt!

Ein Projekt der Jugend-Kultur-Tage 2019 mit Schüler*innen der Ursulaschule Osnabrück in Kooperation mit FOKUS e.V.

Worum geht’s? Osnabrück hat viele schöne Ecken – und andere. Wir haben recherchiert, überlegt und geplant, wie die Stadt für uns schöner, spannender und cooler werden kann. Unsere entstandenen Ideen für bekannte und weniger bekannte Ecken in Osnabrück findet Ihr nun hier – und bei Instagram. Viel Spaß beim Stöbern!

Neumarkt

Osnabrück, Neumarkt: Dreh- und Angelpunkt des kompletten öffentlichen Nahverkehrs. Doch wie kann es bei der Modernisierung des etwas in die Jahre gekommenen Platzes zu so vielen Problemen kommen?

Nicht nur bei der Modernisierung gibt es Probleme, auch bei der der Umleitung von zahlreichen Buslinien und der Müllentsorgung.

Ledenhof

Viele Osnabrücker kennen den Ledenhof nur als einen ungemütlichen, vermüllten Ort. Doch dieses wollen wir ändern…

Graffiti

Graffiti – jeder kennt es: Verschiedene Logos, Mottos etc., mal mehr, mal weniger professionell auf die Wände gesprüht und vor allem meistens illegal. Allgemein wird Graffiti eher unterschiedlich akzeptiert. Während die meisten Kunstwerke (vor allem illegale) in der Szene bewundert werden, werden die Graffiti bei der Nicht-Sprayer-Gesellschaft geächtet und als Schmierereien bezeichnet, auch wegen der hohen Kosten, die die Entfernung von Graffiti an Wänden aufwirft.

In der Sprayer-Szene gilt: je schwieriger ein Objekt zu erreichen oder zu besprühen ist, desto größer ist die Anerkennung, was zu häufigen Auseinandersetzungen in sogenannten Sprayer-Gangs führt. Das nehmen sich Menschen, vor allem pubertierende, als Motivation, immer spektakulärere Werke mit immer komplizierteren Techniken auf die Beine zu stellen. Außerdem wollen viele Sprayer einfach vom Alltag abschalten und ihre Gefühle und Meinungen als Graffiti darlegen, während andere Zusammenhalt suchen und Grenzerfahrungen und Gefahren zusammen mit der Sprayer-Gang erleben wollen.

Dass das meistens illegal ist und hohe Kosten aufwirft, wird dabei meistens nicht beachtet, obwohl es sehr viele Möglichkeiten gibt, auch legal Graffiti zu erstellen: Von der Gemeinde gestellte Flächen, auf denen jeder sprayen darf, was er will, Graffiti-Wettbewerbe und Organisationen, die sogar beauftragt werden, Flächen, zum Beispiel Ladenwände originell zu verschönern.

Wer trotz allen Bemühungen, „Wildmalerei“ einzudämmen, illegal sprüht, hat mittlerweile mit hohen Geldstrafen und Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren zu rechnen.

Katharinenkirche

Für viele Leute ist die Katharinenkirche ein wichtiger und schöner Bestandteil von Osnabrück. Die altehrwürdige Kirche wurde um 1500 fertiggestellt und ist somit rund 500 Jahre alt, demnach ist es verständlich, dass die Fassaden der Kirche nicht mehr im besten Zustand sind. Auch der Vorplatz könnte durchaus schöner sein. Die Bänke sind voller Vogelkot und auch die Schrifttafeln sowie die Statuen sind alt und dreckig.

Das gefällt den Schülern der Ursulaschule Osnabrück nicht, deswegen trugen Sie Ideen und einen Entwurf zusammen, um den Vorplatz zu einem schöneren Plätzchen in Osnabrück zu machen. Beispielsweise wäre ein städtischer Mitarbeiter gut, der die Bänke, Schrifttafeln und Statuen rund um die Kirche vom Dreck befreit und sie gut in Schuss hält. Zudem kam die Idee auf, das vermüllte und dreckige Steckenpferdreiter-Becken zu entfernen und stattdessen eine schöne und idyllische Wassertretstelle bauen zu lassen. Ein Bild wie einen mögliche Wassertretstelle aussehen könnte, sehen Sie hier:

Westerberg

Wir springen ins Jahr 2028 und treffen heute die Bauingenieurin Frau Siebenstein, denn ein neues Projekt wurde ins Leben gerufen. Ein kleines Stück Waldweg am Westerberg (Edinghäuser Straße), einst ein trister, langweiliger Ort, ohne großem Nutzen, soll nun in einen gemütlichen Platz für Groß und Klein umfunktioniert werden. Sie erzählt uns heute etwas über ihre Vorstellungen und Wünsche für die Umgestaltung dieses Ortes.

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Bald geht's weiter!

In den Herbstferien 2020, am 14. & 15. Oktober, treffen wir uns im Haus der Jugend, um neue Ideen zu sammeln, noch viel mehr Entwürfe zu modellieren und den Blog weiterzuentwickeln! Wenn du 14 Jahre oder älter bist und Lust hast, mitzumachen, schreib einfach eine kurze Mail an mitmachen@stadtbildkontraste.de.